Spaß haben

Hört her: Ein Hahn auf Kreta – Greta kräht er!! 🐓

HUNDESPÄßCHEN

Der Hund liebt seinen Knochen und der menschliche Geist liebt seine Probleme. (Eckart Tolle)

Das trifft’s ! Hunde scheren sich nicht um übermorgen. Hier unsere vierbeinige Crew – perfekt eingearbeitet und extrem nützlich:

Greta und Finchen sehen so witzig aus und machen den Menschen überall so viel Freude, dass sie mittlerweile weltweit bekannt sein dürften – so oft wurden sie schon fotografiert. Die beiden haben weiter keine Aufgabe, dafür aber große Wirkung, denn sie strukturieren unsere Segeltörns und zu einem guten Teil auch unser Bordleben. Wir richten uns bei der Routenplanung, bei der Suche nach einem geeigneten Ankerplatz oder nach Auslaufmöglichkeiten immer auch nach ihnen. Den Törn nach Griechenland haben wir entlang der jeweiligen Haustier-Einfuhrbestimmungen einzelner Länder geplant. Montenegro und Albanien müssen deshalb erst einmal auf unseren Besuch verzichten. Zumindest haben wir auf dem Landweg schon ein einiges von Montenegro gesehen – und das auch mit den Hunden.

Unsere Hundeapotheke enthält Schmerzmittel, Augensalbe, Ohrentropfen, dazu die 1A Zeckenbänder von Seresto und alle 3 Monate eine Wurmkur. Wir haben gefühlt eine halbe Tonne Trockenfutter dabei. So bleiben wir vor unguten Magen-Darm-Ausrutschern (igitt!) an Bord verschont. Bei Wind und Wetter – oft genug zu unserem Leidwesen – bringen wir die beiden in einem Korb per Schlauchboot  an Land. Zum Spazierengehen eignen sich die frühen Morgenstunden oder der Abend, wenn die Sonne nicht brennt. Wird es zu heiß, machen wir beide Hunde mit Süßwasser nass. Gelegentlich lassen wir sie auch unter Deck an Bord allein, um ihnen mühsame Landgänge bei sengender Hitze zu ersparen. Die Belüftung ist auf der großen TELL unter Deck selbst bei hohen Temperaturen überwiegend gut.

Der letzte Landgang kurz vor dem Dunkelwerden (Gassigehen stimmt an Bord eher nicht)  ist für uns das Zeichen, nun auch bald selbst zu Bett zu gehen. Entsprechend früh sind wir dann wieder auf den Beinen, wenn die beiden nach gut zehn Stunden Tiefschlaf wieder an Land müssen. Wir leben also wie die Tiere nach dem Licht – und das ist eine wunderbare Erfahrung, die uns nebenbei schon manchen Heller Bojengeld eingespart hat, weil wir dann oft auch schon in aller Herrgottsfrühe ablegen.

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